Geschichte und Zweck

Im Hinblick auf das eidgenössische Siebenhundertjahr-Jubiläum 1991 realisierte der Thurgau ein nachhaltiges und in dieser Form auf kantonaler Ebene in der Schweiz einmaliges Projekt: zur expliziten Förderung des zeitgenössischen Kulturschaffens errichtete er eine von der öffentlichen Hand finanzierte unabhängige Stiftung.


Nach zweijähriger Probephase gründete der Regierungsrat mit Beschluss vom 24. September 1991 die öffentlich-rechtliche Kulturstiftung des Kantons Thurgau. Sie ergänzt die staatliche Kulturförderung des Departements für Erziehung und Kultur, fördert projektbezogen das professionelle zeitgenössische Kunstschaffen und ermöglicht neben finanzieller Unterstützung auch individuelle Betreuung von Projekten in den Sparten Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Film, Video, Literatur, Musik, Theater, Tanz und Performance.

Die Kulturstiftung leistet finanzielle Beiträge an Projekte mit Thurgauer Bezug, die sie nach Möglichkeit begleitet und in administrativen und organisatorischen Belangen unterstützt. Sie bietet aber auch Beratung in künstlerischen Fragen und hilft, Projektideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wo sie Handlungsbedarf feststellt oder Chancen erkennt, initiiert und realisiert die Stiftung auch eigene Projekte.

Ein besonderes Ziel sieht die Kulturstiftung in der Vermittlungsarbeit, die das künstlerische Schaffen vernetzt, dem Publikum näher bringt und eine Ausstrahlung anstrebt, die zu einem lebendigen kulturellen Klima beiträgt.

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